Die Kiteme Primary School im ländlichen Muleba-Distrikt in Tansania steht vor großen Sanitärproblemen. Eine Erhebung von 2024 zeigte, dass überfüllte Latrinen die Schüler zu offener Defäkation zwingen, wodurch Wasserquellen verunreinigt werden und regelmäßig Cholera-, Typhus- und Ruhr-Ausbrüche auftreten. Fehlendes Hygienebewusstsein verschärft die Risiken und trägt zu Kinder- und Müttersterblichkeit sowie Armut bei.
Das Projekt begegnet diesen Herausforderungen mit drei Maßnahmen:
- Sanitäranlagen: Bau von zwei fünfständigen, belüfteten Latrinen (für Jungen und Mädchen), jeweils mit Urinalen und behindertengerechtem Zugang.
- Wasserversorgung: Installation von Regenwassersammelsystemen mit 10 m³ Speichertanks für sauberes Trinkwasser.
- Gesundheitsbildung: Schulungen für 520 Schüler und 10 Lehrkräfte zu Hygiene- und Sanitärpraktiken.
Das Vorhaben verbessert die Schulumgebung deutlich, schützt die Gesundheit der Kinder und unterstützt langfristige öffentliche Gesundheitsziele.
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