Die NGO NYDHEE (Network for Youth Development and Healthy Environment) befasst sich mit der dringenden Notwendigkeit, die Nahrungsmittel- und Einkommenssicherheit für randständige und landlose Dalit-Familien im Muribahal-Block, Distrikt Balangir, Odisha, Indien, zu stärken. Diese Familien sind aufgrund nicht nachhaltiger Anbaumethoden und fehlender widerstandsfähiger Lebensgrundlagen der Armut, Ernährungsunsicherheit und saisonaler Zwangsmigration ausgesetzt.
Mit einem Budget von 17’015 CHF wird das Projekt 200 marginalisierte und landlose Dalit Familien durch die Förderung integrierter und klimaresistenter Landwirtschaftsmodelle stärken. Dazu gehören die Haltung von Geflügel im Hinterhof, die wissenschaftliche Ziegenzucht und die Wiederbelebung indigener Saatgutsysteme. Das übergeordnete Ziel ist es, den Gemeinden zu ermöglichen, aus der Notmigration und Armut herauszukommen.
Bis zum Ende des Projekts wird erwartet, dass
- mindestens 70 % der Haushalte eine ganzjährige Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln erreichen
- die Notmigration um 50 % reduziert wird
- das jährliche Haushaltseinkommen um 15 % steigt
- mindestens 120 Klein- und Kleinstbauern gemischte/mehrstufige Anbausysteme einführen und Nutzgärten anlegen, was zu einer 20-30-prozentigen Steigerung der jährlichen Nahrungsmittelverfügbarkeit der Haushalte führt
- 150 Landwirte (davon 60 % Frauen) integrierten ökologischen Landbau betreiben und eine 70-prozentige Unabhängigkeit von chemischen Düngemitteln und Pestiziden erreichen
- 50 landlose Familien werden eine nachhaltige Lebensgrundlage auf Basis von Viehzucht aufbauen, wodurch ein zusätzliches Jahreseinkommen von 10.000 bis 15.000 Rupien bei einer Sterblichkeitsrate von Null für die Tiere gewährleistet sind
- Die gemeinschaftliche Saatgutbank wird gestärkt, um mehr als 20 einheimische Saatgutsorten zu erhalten
- Mindestens 160 Haushalte werden Zugang zu staatlichen Leistungen erhalten, wodurch die Stabilität der Lebensgrundlage und die soziale Absicherung um 80 % verbessert werden
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